Aromatherapie
Subform der Phytotherapie, die für alle Tierarten angewendet werden kann bei z. B. inneren Erkrankungen, Hauterkrankungen, Parasiten, Dysbalancen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Atemwegsbeschwerden, Traumata, Scheinträchtigkeit, hormonell bedingten Störungen , Stoffwechselerkrankungen, Magen-Darm- Erkrankungen, Durchblutungsstörungen, für die Psyche der Tiere, für ein verbessertes Stall- Management, zur Sterbebegleitung usw. Die richtige Auswahl hochwertiger ätherischer Öle oder Hydrolate zur Unterstützung physischer und/oder psychischer Dysbalancen ist eine sanfte und natürliche Therapieform (bei Anwendung sog. "heißer Öle" ist natürlich Vorsicht und besondere Achtsamkeit geboten.). Als ausgebildete Tier-Aromaberaterin verwende und empfehle ich ausschließlich hochwertige und naturreine ätherische Essenzen. Die ätherischen Öle in ihrer Gesamtheit ihrer enthaltenen Wirkstoffe sind sozusagen die Seele der Pflanzen. Mittlerweile hat die Aromatherapie sogar schon Einzug im Humanbereich in pflegenden Berufen gehalten. Der Umgang mit den passenden ätherischen Ölen oder Hydrolaten ist dabei grundsätzlich vom Prinzip der Achtsamkeit geprägt. Bei Katzen ist aufgrund eines fehlenden Enzyms Glucuronyltransferase zur Verarbeitung einzelner Substanzen in ätherischen Ölen besondere Vorsicht geboten. Verwenden sie bitte niemals Teebaumöl, Zimtöl, Thymianöl, Eukalyptusöl, Schwarzkümmelöl usw. bei Katzen bzw. auch nicht anderweitig, sofern Katzen, andere Kleintiere/Vögel, Kleinkinder oder vulnerable, empfindliche, kranke und geschwächte Tiere und Menschen im selben Haushalt wohnen. Verzichten Sie ihren Katzen zuliebe auf Duftkerzen, chem. Raumdüfte, div. Reinigungsmittel sowie Chemie im Haushalt. Gerne berate ich Sie persönlich, tel. oder per Mail hinsichtlich der toxischen ätherischen Öle für Ihre Lieblinge. Vor Ort können nach ausführlicher Anamnese die passenden (terpenfreien) Öle / Hydrolate vom Tier selbst ausgewählt werden - lehnt ein Tier ein passendes Öl / Hydrolat ab, werden wir ein anderes finden, denn Tiere wissen instinktiv, was Ihnen gut tut. Bekanntermaßen suchen viele Tiere instinktiv auch in der freien Natur die Pflanzen aus, die sie brauchen (sofern vorhanden).
Phytotherapie
Die Phytotherapie ist die Wissenschaft von der Anwendung pflanzlicher Heilmittel und eine weltweit bekannte und seit tausenden von Jahren angewandte natürliche Heilmethode. Die Heilkraft der Pflanzen wurde bereits für viele Pflanzen wissenschaftlich nachgewiesen. Ob chinesische oder regionale Kräuter in Form von Tee, Inhalation, Tinktur, als Futterzusatz, Mazerat, Gel, Creme, Seife, Shampoo, Auszug, Wickel, Aromatherapie, Umschlag usw. angewendet werden, ist vom jeweils individuellen Fall abhängig. Ob tonisierend oder vitalisierend, innerlich oder äußerlich angewendet - es ist für (fast) alles "ein Kraut gewachsen", je nach Tierart und Erkrankung unterschiedlich.
Anwendung und Wirkung einiger Pflanzen, Kräuter, Blüten, Wurzeln, Früchte, Samen, Hausmittel:
DIESE Datenbank befindet sich im Aufbau, Ziel ist die Erstellung einer Kurz-Informations-Sammlung von A-Z für westliche, chinesische und ayurvedische Heilpflanzen und Heilkräuter.
Ackerschachtelhalm: s. Zinnkraut
Aloe Vera:
Alraune:
Ananas:
Angelica Archangelica (Engelwurz)
Angelica sinensis (Chin. Engelwurz):
Anissamen:
Apfel:
Apis mellifica:
Arnikablüten (Arnica montana):
Artemisia Annua (1-jähr. Beifuß):
Artischocke:
Augentrost (Euphrasia spp):
Baldrian (Valeriana officinalis):
Banane:
Basilikum:
Bergbohnenkraut:
Birkenrinde (Betula spec.):
Blaubeeren:
Breitwegerich:
Brennesselkraut:
Brombeere:
Brunnenkresse:
Calendula: s. Ringelblume
Chelidonium: s. Schöllkraut
Chia-Samen:
Crataegus: s. Weißdorn
Dill:
Diptam:
Dost:
Echinacea:
Echte Kamillenblüten: lat. Matricaria chamomilla L. und viele weitere lat. Synonyme möglich
Eibisch:
Erdbeeren:
Essigwasser:
Eukalyptus:
Euphrasia: s. Augentrost
Fenchel:
Fingerhut:
Gänseblümchen (Bellis perennis):
Goldrute (Solidago): Alle Pflanzenteile außer der Wurzel , wurde schon vor über 700 Jahren bei Nieren- und Blasenbeschwerden verwendet
Gras / Katzengras:
Gundermann:
Hagebutte: Reich an Vitamin C
Hamamelis:
Hanf:
Honig:
Hopfen:
Huflattich:
Ingwerwurzel:
Islandmoos:
Johannisbeeren:
Johanniskraut (Hypericum perforatum):
Kaisernatron: s. Natron
Kamille: s. Echte Kamillenblüten
Karotte:
Kartoffel (gekocht!):
Katzengamander:
Kieselerde:
Knoblauch:
Königskerze:
Kokosnuss:
Koriander:
Kresse: s. Brunnenkresse
Kümmel:
Kurkuma:
Lavendel:
Leinsamen:
Lindenblüte:
Löwenzahn:
Mädesüß:
Majoran:
Mandragora:
Mariendistel: Leberstärkend
Meerrettich:
Melisse:
Minze:
Mistel:
Möhre: s. Karotte
Mönchspfeffer:
MSM:
Muskatellersalbei:
Nachtkerze:
Natron:
Neem:
Nelke:
Odermennig:
Oregano:
Pestwurz:
Petersilie: Giftigste Pflanze 2023
Pfeffer:
Pfefferminze:
Pimpinelle:
Quitte:
Rainfarn:
Ringelblume:
Rose:
Rosmarin:
Rosskastanie:
Roter Chinarindenbaum:
Salbei (echter Salbei):
Schachtelhalm: s. Zinnkraut
Schafgarbe:
Schöllkraut:
Spitzwegerich:
Tausendgüldenkraut:
Teufelskralle:
Thymian:
Traubensilberkerze:
Wacholderbeeren:
Walnussblätter:
Wermutkraut (Artemisia absinthium):
Weihrauch (Boswelia carterii):
Weidenrinde: Schmerzlindernd
Weißdorn:
Wermut (Artemisia Absinthium):
Wilde Karde:
Zaubernuss: s. Hamamelis
Zinnkraut: lat.: Equisetum arvense
Zitrone:
Zitronenmelisse:
Zitronenminze:
Zypresse:
Giftig für Katzen:
Aloe Vera: Die Pflanzen-BLÄTTER der frischen Pflanze sind für Katzen toxisch!
Knoblauch nur in minimalsten bzw. homöopathischen Dosen für Katzen zulässig (antiparasitär)
frische bzw. gekochte Pilze
Schnittlauch,
Tollkirsche, Mistel, Walnüsse
und div. weitere Nussarten,
Weihnachtsstern, div. Blumen (Osterglocken, Tulpen usw.)
Zimt, Zimtrinde
Zwiebelgewächse, Bärlauch, Efeu, Yucca-Pflanzen, Einbaum, Blaualgen, Harze (z. B. vom Tannenbaum / Adventskranz), Lametta
Nadelbäume
Weichmacher, Reinigungsmittel, Holzschutzmittel, Schneckenkorn, Mutterkorn, Rattengift usw.
CAVE: Bodenreinigungs-Feuchttücher , alle Duftvarianten wie Duftkerzen, Raumluftsprüher, Raumlufterfrischer, terpenhaltige ätherische Öle (insbes. Teebaumöl, Eukalyptus, Zimt, Rainfarn, Nadelbaumdüfte usw.),
rohes Schweinefleisch (Aujeszky-Virus), rohes geeignetes Fleisch sollte per se vorab mehrere Tage eingefroren werden zur bestmöglichen Minimierung eines möglichen Parasitenbefalls
Außerdem ungeeignet, unverträglich bis gefährlich oder toxisch für Katzen:
Alkohol, Nikotin, Koffein, Teein,
Schokolade (Theobromin), Avocado, Ingwer, Teebaumöl (ätherisches Öl) strikt vermeiden, Weintrauben, Rosinen, Korinthen, unreife oder noch harte Tomaten, alle Süßstoffe, Zuckeraustauschstoffe (Xylit), Reinigungsmittel, Schimmelspray, Schwarzkümmelöl, Thymian (darf nur als verdünnter Tee bei starker Erkältung temporär oral gegeben werden), Petersilie nur in geringsten Mengen verträglich - gilt analog für Knoblauch
Tollkirsche, Weihnachtsstern, rohes Hühnereiweiß ist nicht geeignet (Avidin), zu häufig /zu viel Fisch in der Nahrung ist ebenfalls ungeeignet, Trockenfutter ist per se ungeeignet für unsere Wüstentiere, gewürzte / geräucherte Nahrung ist ungeeignet, Essigaufnahme / Gabe von Diuretika bei Katzen mit Nierenerkrankungen usw.
Giftig für Hunde:
div. Blumen wie z. B. Oster-u. Maiglöckchen, Hyazinthen, Eibe, Efeu, gefleckter Schierling, Narzissen, Oleander, Rhododendron, Kirschlorbeer, Tulpen, viele Lilienarten, Walnüsse und div. weitere Nussarten, Weichmacher, Reinigungsmittel, Pergolid (Mutterkorn-Derivat), Mutterkorn, Schneckenkorn, Rodentizide (Gift gegen Nagetiere, Antikoangulanzien), viele Holzschutzmittel, Human-Medikamente können u.a. zu starken Blutungen führen (insbes. div. Kopfschmerztabletten wie z. B. Aspirin und Diclofenac, Paracetamol Antirheumatika - NSAR usw.) etc.
Außerdem ungeeignet, unverträglich bis gefährlich oder toxisch für Hunde:
Alkohol, Nikotin, Koffein, Teein
Schokolade
Tollkirsche, Süßstoffe, Zuckeraustauschstoffe, größere Mengen Avocado, Blaualgen, Lametta, Stöckchen-Spiele, Markknochen, Hühnerknochen, rohes Schweinefleisch (Aujeszky-Virus),
rohes geeignetes Fleisch sollte per se vorab mehrere Tage eingefroren werden zur bestmöglichen Minimierung eines möglichen Parasitenbefalls
Schimmelspray usw.
Giftig für Pferde:
Eibe (hochtoxisch), Herbstzeitlose (tödlich ab 50 Gramm), Efeu (insbes. Beeren und Blätter - Schädigung des NS / Verdauung), Blätter von Nachtschattengewächsen (z.B. Tomaten, Kartoffeln, Paprika, Auberginen schädigen das veg. NS), Jakobskreuzkraut, roter Fingerhut, Goldregen, Gundermann (Gundelrebe, tödlich in großen Mengen), Rosskastanien, Walnüsse, Nadelbäume ungespritzt in kleinen Mengen unter Vorbehalt, Zwiebeln, Avocados, Steinobstkerne,
Mistelkraut temporär nur in kleinen Mengen, die weißen Beeren der Mistel wiederum sind hochtoxisch für Pferde, Eiche: Blätter, Rinde und Eicheln enthalten Tannine (Kolik, Durchfall, Leberschaden),
große Mengen Eicheln schädigen Leber und Niere
Scheinakazie (Robinie), Buchsbaum, Liguster, Rosskastnien-Schalen, Fingerhut (Echinacea), Maiglöckchen, Bergahorn, Schierling,
Außerdem ungeeignet, unverträglich bis gefährlich oder toxisch für Pferde:
Alkohol, Nikotin, Koffein, Teein
Schokolade
Tollkirsche
Zitrusfrüchte
Avocados
Weintrauben, Beeren
Bergahorn
Johanniskraut
Rhododendron
Sumpfschachtelhalm
Adonisröschen
Graukresse
Scharfer Hahnenfuß darf nur getrocknet gegeben werden
Ferkelkraut, blauer Eisenhut,
Achtung bei Klee: Klee darf nicht von Rhizoctonia leguminicola befallen sein (Symptome z. B. gerötete Augen, gelbliche Maulschleimhautablagerungen)
ungeeignet: Kreuzblütergewächse
Grünansatz von Möhren bitte vorab entfernen (enthält Blausäure), Möhre dann als Ganzes geben, um Schlundverstopfung vorzubeugen
Blaualgen
Rhabarber (Nierenversagen)
ungeeignet:
zu viele Zitrusfrüchte / Äpfel/Karotten
Brot, Backwarenschädigen die Verdauung,
Weichmacher, Reinigungsmittel usw.
Bier (Organschäden, Leberschäden, Koliken, Blähungen) - besser in geringen Mengen: alkoholfreies Malzbier (reich an Vitaminen und Mineralstoffen) / Bierhefe
Ungeeignet, unverträglich bis gefährlich oder toxisch für Papageien/Vögel:
Avocado, unreife Tomaten
Petersilie, Zwiebelgewächse, alle Kohlarten außer Broccoli, Hülsenfrüchte, weißes Gemüse, Blaualgen, Aubergine, Rhabarber
Alkohol, Nikotin, Koffein
Schokolade
Tollkirsche
gekeimte/verdorbene Kartoffeln
Zucker, Süßstoffe
unreife Beeren
schimmmelpilzbelastete Nüsse,
etliche Pflanzen, z. B.
Buschwindröschen, Alpenveilchen, Amaryllis, Adonisröschen, Adlerfarn, Azalee, Begonie, Buchsbaum, Christrose, Efeu, Efeutute, Eibe, Einblatt, Eisenhut, Fensterblatt, Ficus benjamini, Weihnachtstern usw.
Bachblüten
Die von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach (1886 - 1936) entwickelte Bachblütentherapie ist eine wunderbare sanfte Therapieform zur Unterstützung seelischer Dysbalancen unsere Tiere. Über die Harmonisierung der Psyche können aber auch organische Auffälligkeiten behoben werden. Hier ist eine intensive Anamnese essentiell, um Geist und Körper in Einklang zu bringen. Dr. Edward Bach vertrat die Ansicht, dass alle organischen Erkrankungen ihre Ursache im seelischen /psychischen Bereich haben und darüber zu heilen sind oder mindestens verbessert werden können.
Es gibt 38 Blütenessenzen. Die Nr 39 ist die bekannte Rescue Remedy Mischung,aus 5 der 38 Essenzen, die sogenannten "Notfalltropfen /Notfallcreme":
Cherry Plum (Nr. 6), Clematis (Nr. 9), Impatiens ( Nr. 18), Rock Rose (Nr. 26) und Star of Bethlehem (Nr. 29)
Die Aufnahme der Bachblüten erfolgt wie in der Homöopathie über die Mundschleimhaut ohne Kontakt mit Metall. Bachblüten fügen sich absolut unproblematisch in die Behandlung mit Akupunktur, Akupressur, TCVM, Phytotherapie, Homöopathie usw. ein. Nr. 10 (Crab Apple) beispielsweise kann ohne intensive individuelle Analyse bei Entgiftungstherapien z.B. der Leber ergänzend (!) gegeben werden - natürlich nicht als alleinige Therapie. Tiere in Tierheimen hilft oftmals Walnut (Nr. 33).
Auch zur Sterbebegleitung gibt es geeignete unterstützende Bachblüten. Sie haben ein sensibles Tier, dass Probleme bei Tierarztbesuchen, an Sylvester usw. hat? Dann kontaktieren Sie mich gerne! Wir finden gemeinsam die richtigen Bachblüten heraus (ggf. mithilfe von vorab ausgefüllten Anamnesebögen) und indem ich mir vor Ort ein genaues Bild mache. Alternativ via Bioresonanz-Testung.
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